#071 - Haben wir die Inflation im Griff, Herr Kocher?

Shownotes

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00:00:03: Geld und Leben.

00:00:04: Der Finanzpodcast der Oberösterreichischen Nachrichten von und mit Wirtschaftsressorleiter Dietmar Mascha.

00:00:13: Schönen guten Tag, meine sehr verehrten Damen und Herren!

00:00:15: Willkommen bei einer neuen Folge des Podcastes Geld und Leben.

00:00:21: Vor wenigen Tagen hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen seit langer Zeit wieder um einen Viertelprozentpunkt erhöht.

00:00:28: Damit bekommt Geld einen höheren Preis.

00:00:32: Warum das gemacht worden ist, welche Folgen das für Anlegerinnen und Anlegers, für Kreditnehmer und die gesamte Wirtschaft hat.

00:00:40: Und ob wir die Inflation dadurch in den Griff bekommen?

00:00:43: Darüber rede ich heute mit dem Gouverneur der österreichischen Nationalbank Martin Kocher.

00:00:49: Martin Koacher ist Ökonom.

00:00:51: Er war Chef des Instituts für höhere Studien.

00:00:54: Er War Arbeits- und Wirtschaftsminister und seit Herbst, also im April Gouverneur der österreichischen Nationalbank und damit auch Mitglied des EZP-Rats, also die Ines Kremiums das in der Europäischen Zentralbank über die Zinsen und die Geldpolitik Europas mitentscheidet.

00:01:13: Schön, dass Sie da sind Herr Kocher!

00:01:14: Vielen Dank für Ihre Einladung.

00:01:15: gerne!

00:01:16: Herr Koacher.

00:01:17: beginnen wir gleich mit der Zinserhöhung.

00:01:20: Die ist ja im EZB Rat einstimmiger Volk?

00:01:23: War es tatsächlich so klar, dass man die Zinzen erhöhen soll?

00:01:27: Wir hatten ja eine neue Prognose, die vorgestellt wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EZB.

00:01:33: Es ist klar dass sich der Inflationsdruck erhöht hat.

00:01:37: wir haben jetzt über eine längere Phase höhere Energiepreise gesehen.

00:01:41: Wir sehen auch erste indirekte Effekte auf andere Preise noch keine... Zeitrundeneffekte, die kommen dann wenn bei den Lohnverhandlungen möglicherweise höhere Abschlüsse entstehen aufgrund der höheren Inflationsrate.

00:01:56: Aber es gab genug Evidenz dafür dass die Inflation rate zu hoch ist und eben nicht nur über einige Monate sondern auch perspektivisch auf das Jahr zwanzig siebenundzwanzig und unser Ziel ist mittelfristig zwei Prozent Inflation zu erreichen, das wird als Preisstabilität definiert und damit war auch klar dass es einen Schritt braucht.

00:02:19: Das ist ein kleiner Schritt, ein kleiner Zinsschritt aber es werden notwendig.

00:02:23: wir wollen unnotwendige Zinschritte nach oben vermeiden.

00:02:26: natürlich jeder Zins schritt nach oben bremst die Investitionen aber wenn sie notwendig sind um Preistabilität zu erreichen unser oberstes Ziel, da müssen sie auch passieren und wenn sie dann früher passieren wirken sie auch stärker.

00:02:39: Und sind damit auch weniger kostspielig für die Wirtschaft.

00:02:41: als wenn es zu spät wäre und damit war klar das letzte Woche eine Entscheidung getroffen werden.

00:02:46: Das

00:02:46: hat man ja der NCTB vorgeworfen dass sie zuletzt etwas zu späte reagiert hat.

00:02:51: Ja, die Lage war natürlich in den Jahren ganz andere.

00:02:54: Die Inflation damals zu der Phase waren noch viel höher aber man hatte das Anleihen-Ankaufprogramm und kam aus einer Pandemie ganz anderes Konstellationen.

00:03:03: Aber es stimmt natürlich im Nachhinein betrachtet war so dass man lange nicht reagieren konnte oder nicht reagiert wollte.

00:03:10: Das kann ich nicht beurteilen weil ich nicht dabei war und ist klar auch jetzt die Notwendigkeit da ist etwas zu tun und deswegen war klar für alle Miklir, dass jetzt die BRATs jetzt eine Entscheidung zu treffen und die Zinsen um diese twenty-fünf Basispunkte zu erhöhen.

00:03:26: Sie haben ja die Ursachen für die Inflation schon zum Teil benannt nämlich die hohen Energiepreise, die aber eine exogene Ursache hat, nämlich den Krieg im Iran der sofort auch die Energiepreis in die Höhe schneiden ließ.

00:03:42: In Europa vor allem in Deutschland oder Österreich ist die Wirtschaft gerade so ein Begriff gewesen leicht anzuspringen.

00:03:50: Läuft denn nicht Gefahr mit höheren Zinsen, das gleich wieder abzuwürgen?

00:03:54: Wir hatten tatsächlich und im Nachhinein betrachtet noch stärker als wir das damals wussten.

00:03:58: Das vierte Quartal zwanzig, fünfundzwanzig und das erste Quartale zwanziger, sechsundzwantig.

00:04:03: ein stärkeres Momentum also höhere Wachstumsraten.

00:04:07: Es ging gerade nach oben nach einer längeren Phase grade auch in Deutschland der Stagnation und der Rezession.

00:04:13: aber in Österreich hatten wir schwache Wachsungsraten eine Rezission Dynamik nach oben wurde abgewirkt durch die Kriegerischen Auseinandersetzungen im NATO-Mitrennosten.

00:04:26: Natürlich ist es so, dass wir immer unnotwendige Zinserhöhungen vermeiden wollen weil es klar ist das Zins erhöhen immer zu einer Abschwächung der Investitionen führt und damit mittelfristig auch die Konjunktur etwas dämpft.

00:04:41: Andererseits haben wir gesehen in der letzten Inflationsperiode, auch noch leicht, wie kostspielig eine zu hohe Inflitionsrate ist.

00:04:52: Deshalb ist klar man muss frühzeitig reagieren um ebenso verhindern dass sich die Inflation verfestigt und damit muss man auch gewisse Kosten in Kauf nehmen wenn sie nicht angenehm sind.

00:05:02: es ist für alle für die Wirtschaft für alle Beteiligten für die Bürgerinnen und Bürger besser wenn früher zehn Schritte gesetzt werden solche Maßnahmen nicht verzögert wird.

00:05:13: Jetzt hat man ja lange Zeit, war man gewohnt an niedrige Zinsen und dann ist die Inflation so stark gestiegen sodass man reagieren musste und die Menschen waren plötzlich mit ihr etwas konfrontiert das wieder völliges Neuland war.

00:05:25: man hat gesehen wie schrecklich die Auswirkungen von Inflations sind.

00:05:30: jetzt gibt es das Bedürfnis dass man die inflation im Griff fährt.

00:05:33: das ist ein allgemeiner Konsens.

00:05:35: kann man davon ausgehen was man die inflation tatsächlich im Griff?

00:05:39: Die ECB und alle Mitglieder des ECB-Rats sind vollkommen entschlossen, das Inflationsziel, dass wir haben diese zwei Prozent durchzusetzen in der mittleren Frist.

00:05:49: Ich glaube da gibt es überhaupt keine Diskussionen.

00:05:52: jetzt kann man nie sagen wie sich die Weltwirtschaft entwickelt.

00:05:55: Man kann nie sagen, wie sich vor allem die Geopolitik darstellt welche Folgen es vielleicht noch gibt.

00:06:03: ich hoffe sehr, dass es so eine Befriedung der Region kommt Aber es kann auch wieder anders sein.

00:06:09: Man muss aufmerksam bleiben und wir haben ja alle paar Wochen, alle sechs Wochen die Möglichkeit nachzusteuern und die gelbpolitische Ausrichtung so zu gestalten dass mittelfristig unser Ziel erreicht wird.

00:06:22: Wenn ein Präsident wie Donald Trump sagt ich liebe die Inflation und danach noch sagt das Zölle ist ein Lieblingswort sind was denkt man sich da als vernunft orientierter Ökonom?

00:06:34: Also im ersten Ich glaube, alle die zu hören zu schauen wissen dass Inflation nichts Gutes ist.

00:06:41: Das weiß auch der amerikanische Präsident.

00:06:43: warum er dann so etwas sagt da will ich nicht spekulieren.

00:06:47: Die Zölle haben einen Grund.

00:06:49: das liegt in dem hohen Handelsbilanz Defizit der USA und es sind die falsche Maßnahmen dafür.

00:06:56: Und man sieht auch dass sie vor allem dazu führen dass die Preise in den USA steigen.

00:07:01: Zölle sind nichts anderes, wie Steuern auf Importe und ein guter Teil dieser Steueren wissen wir jetzt auch und das war davor auch schon klar zahlen die Konsumentinnen und Konsumenten.

00:07:11: Und es ist nicht in der Situation wo es unhinhöhere Preise gibt, nicht optimal.

00:07:16: im letzten Mord war die Preissteigerung in den USA vier Komma zwei Prozent um einiges höher als im Euro Raum bei ungefähr gleicher Betroffenheit durch die Entwicklungen im nahen und mittleren Osten.

00:07:27: Und die Zölle spielen da eine ganz große Rolle, jetzt kann man diskutieren ob es bessere Maßnahmen gebe – ich bin überzeugt davon dass es besseren Maßnahmen gibt um eben Die Dinge, die wichtig sind in den USA wirtschaftlich auch umzusetzen.

00:07:42: Aber man kann wirtschaftliche Gesetze zwar kurzfristig vielleicht politisch etwas abdämpfen verändern.

00:07:49: Langfristig kann man sie nicht außer Kraft setzen und solle führen eben zum Preissteigerungen im Inland.

00:07:55: Wir haben sie im Gezweiterunden effektischen angeschnitten.

00:07:59: nach der letzten Inflationswelle, die wir zu gewärtigen hatten gab es dann auch diese zweitrunden Effekte weil die Löhne besonders stark also zuallererst einmal im öffentlichen Dienst und in der Folge auch in der privaten Wirtschaft.

00:08:12: Jetzt sind die Lohnabschlüsse ja so, dass sie z.T.

00:08:15: etwas unterhalb der Inflationsrate abgeschlossen werden?

00:08:19: Ist es ein Hoffnungsschimmer das Österreich wieder etwas webbewerbsfähiger werden könnte?

00:08:25: Zum einen verstehe ich natürlich die Gewerkschaften, die sagen Sie wollen die Kaufkraftverluste, die entstehen durch Inflation ausgleichen.

00:08:32: über die Lohnverhandlungen jetzt muss man dazu sagen beim Kaufkraftverlust muss man nicht auch berücksichtigen, welche staatlichen Leistungen gemacht werden.

00:08:42: Das war ja im Jahr sehr umfangreich und man muss die Webwärmsfähigkeit im Blick haben und wir hatten tatsächlich einige Jahre wo Österreich und ganz Europa ein Wettbewerbsfähigkeit verloren hat haben.

00:08:58: Und das ist etwas, was dann irgendwann Schwierigkeiten vorsagt am Arbeitsmarkt für die Industrie, für die Exporterien der Industrie vor allem weil man eben zu hohe Kosten und damit zu hohen Preise am Weltmarkt hat.

00:09:11: Da braucht es eine kluge Balance – das war in Österreich auch immer der Fall – gewisse Zurückhaltung hilft natürlich jetzt den Unternehmen, die exportorientiert sind.

00:09:21: Man muss auch, glaube ich, unterscheiden zwischen den verschiedenen Unternehmen die sehr unterschiedlich von den Preissteigerungen durch erhöhte Löhne betroffen sind.

00:09:31: Allerdings ist es noch wichtiger aus meiner Sicht fast neben dem was jetzt an Kostenbewusstsein entstanden ist auf allen Seiten zu schauen dass wir wieder produktiver werden.

00:09:43: Wir hatten über lange Phasen höhere Produktivitätsgewinne als viele andere europäische Staaten.

00:09:50: Das hat uns erlaubt auch höhere Lohnsteigerungen zu finanzieren, die Unternehmen waren weppewerbsfähig und das hatten wir in den letzten Jahren nicht mehr, wir hatten sogar einzelne Jahre wo die Produktivität im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft zurückging.

00:10:03: Und das ist etwas wo dann klarerweise die Weppelwerbsfähigkeit wirklich auch unter Druck gerät.

00:10:10: und alles so tun um innovativer flexibler schneller zu werden und damit produktiver wird ein wichtiger Bestandteil einer Strategie in Europa sein.

00:10:21: Nur mit Kosten Zurückhaltung kann man diesen Ausgleich nicht schaffen, das wäre auch nicht im Sinne derjenigen die dann drunter leiden weil sie eben einen Kaufkraftverlust erlitten hätten.

00:10:32: Was bedeutet denn?

00:10:33: die steigenden Zinsen für die Anleger?

00:10:36: Automatisch höhere Erträge.

00:10:39: Wir werden sehen, wie stark und schnell sich das durchsetzt.

00:10:41: Aber klarerweise sieht man, dass es Effekte gibt.

00:10:44: jetzt schon.

00:10:45: die Zinserhöhung war ja von vielen Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmern auch erwartet worden.

00:10:51: Und Tendenzill ist das für Sparer eine gute Nachricht.

00:10:55: Die Zinsen und der Träge werden nach oben gehen aber Wie schnell das passiert?

00:11:01: Das ist immer eine Frage.

00:11:02: Es hängt davon ab, wie lange auch Einlagen gebunden sind

00:11:04: usw.,

00:11:04: aber Tendenzil wird da auch nach oben.

00:11:08: Die Sparquote war ja in Österreich eine Zeit lang extrem hoch, ist sehr stark gestiegen.

00:11:13: Man hat sogar von Angst sparen gesprochen.

00:11:15: jetzt sinkt sie wieder etwas?

00:11:17: Ist das angesparen vorbei?

00:11:19: Die Unsicherheit ist weiter hoch und wir sehen dass sowohl bei den Haushalten wo immer noch mehr gespart wird als in den Zeiten vor der Pandemie also auch bei Unternehmen die sich bei Investitionen zurückhalten.

00:11:32: aber es ist so dass der Höhepunkt der Sparquote, den wir erlebt haben ... ... war der erste Höhelpunkt.

00:11:38: Da war es gezwungen weil man teilweise kein Geld ausgeben konnte, weil es viele Schließungen gab und dann wieder ... ... das ist ein Höhepunkt überschrittenes und die Sparquote wieder zurückgeht gibt mehrere Erklärungen, eine Teil ist sicher die Unsicherheit und die Angst vor der Zukunft in gewisser Weise.

00:11:56: Eine Erklärung ist auch natürlich bei steigenden Preisen auch vielleicht Haushalte dieses leisten können, etwas mehr sparen.

00:12:04: Weil sie nicht bereit sind die höheren Preise sofort zu akzeptieren und sich daher zurückhalten weil sie die preise zwar jeden tag sehen psychologisch aber nicht sehen dass auch ihre kaufkraft über die löhne und über andere maßnahmen gestiegen ist oder zumindest konstant geblieben ist.

00:12:19: also das pendelt sich erst ein.

00:12:21: es gibt noch mehrere gründe Warum die Sparquote jetzt zurückgeht und wieder sich langsam dem Niveau annähert, wo wir ja im Jahr zweizig achtzehn neunzehnt waren.

00:12:32: Die Nationalbank beobachte das sehr genau das Anlage- und Kreditverhalten der Österreicherinnen und Österreichern der Unternehmen.

00:12:40: Investieren die Menschen in Österreichen die richtigen Anlageprodukte?

00:12:45: Es gilt für ganz Europa, dass wir einen sehr hohen Anteil in niedrig verzinnsten Spar-Einlagen und Sparprodukten haben.

00:12:53: Und dass die Kapitalmarktquote gering ist.

00:12:58: Jetzt kann man keine allgemeinen Aussagentreffen.

00:13:00: Das hängt natürlich von der eigenen Risiko, das hängt auch vom Spaziel ab.

00:13:05: Aber gleich ist es insgesamt in Europa... zu wenig Kapital in den Kapitalmarkt bringen und damit auch uns Chancen vergeben, dass Unternehmen in Europa rasch erwachsen können.

00:13:18: Die ihm dann Eigenkapital brauchen und nicht über die Kreditfinanzierung genug Kapital bekommen.

00:13:23: Und es fließt auch viel Kapital ab jedes Jahr.

00:13:24: Fliessen aus Europa zweihundert, dreihundert Milliarden in die USA, in die dort schnell wachsen Unternehmen.

00:13:30: Das heißt wir müssen attraktiver werden als Kapitalmarkts.

00:13:34: Das liegt nicht nur daran das weniger bei uns in den Kapitalmarkt fließt, dass auch das was in den kapitalmarktsfließt oft aus Europa abfließst.

00:13:43: Wir sehen aber eine gewisse Veränderung wenn man sich die Altersstruktur anschaut und in Umfragen genau analysiert wer investiert wo oder wer hat welche Anlageprodukte dann ist es so dass jüngere da durchaus risikobereiter sind.

00:13:58: Man muss aufpassen, da gibt es nicht auch gewisse andere Klassen.

00:14:01: Gerade Krypto-Assets, Kryptovermögenswerte die durchaus sehr sehr riskant sind und wo man sehr sehr vorsichtig sein muss.

00:14:10: das kann man sich leisten wenn man sich das leisten kann.

00:14:13: aber dann muss man schon sehr viel auch Vermögen haben um dort wirklich erfolgreich sein zu können weil die Volatilität sehr hoch ist und sehr große Unsicherheit damit.

00:14:21: Zum einen Stück würden Sie das niemanden raten?

00:14:23: Das

00:14:23: würde ich niemandem raten und insbesondere nicht in einem Umfang der der eben irgendwie auch ein größerer Umfang, ein größeres Teil des Vermögens ist.

00:14:35: Das ist eine sehr hohe Spekulation, eine sehr starke Spekulation die man da vornimmt und die meisten wissen das glaube ich gar nicht wie stark die Spekülation ist.

00:14:46: Jetzt hat Österreich ein Doppelbudget geschnürt.

00:14:50: Kann man darüber streiten, ob das wirklich ein Sparbudget ist?

00:14:52: Weil sie auf höheren Einnahmen beruht und sparen unter Span versteht man ja noch etwas anderes.

00:14:58: Aber die Tatsache ist dass wir immer noch zusätzliche Schulden aufnehmen, was wir schon eine Redifondenschuld instand haben Und dafür bei steigenden Zinslasten auch natürlich mehr Zinsen bezahlen.

00:15:11: Wie viel Zins können Sie, können wir uns aus Österreich leisten?

00:15:16: Ja, jede Zinszahlung aus dem Budget verdrängt natürlich andere vielleicht produktivere und meistens produktivare Ausgaben.

00:15:25: Und vor allem es gibt ja auch investive Ausgabe in Bildungen, in Forschung, in Innovationen und die werden dann doch höhere Zinszahlungen verdrängen.

00:15:34: jetzt muss man sagen dass wir die letzten dreißig Jahre eigentlich fast schon ein sehr gutes Umfeld hatten für die öffentlichen Finanzen.

00:15:44: Es gab die sogenannte Friedensdividende, wir haben weniger für Verteidigung ausgeben müssen in Europa – das betrifft ja nicht nur Österreich.

00:15:49: alles was ich jetzt sage gilt für ganz Europa!

00:15:52: Wir hatten oft niedrigere Zinsen ins Besondere seit dem Jahr zwei Tausend vierzehn Fünfzehn dann bis zum Jahr zweiundzwanzig und wir hatten keine so starke demografische Belastung.

00:16:04: wenn der Gesellschaft altert, dann steigen natürlich automatisch die Kosten für Gesundheit Pensionen Und jetzt kommt alles gleichzeitig in gewisser Weise und das belastet natürlich die Haushalte.

00:16:14: Das führt zu schwierigen Abwägungsentscheidungen, umso wichtiger ist es dass man strukturell gut aufgestellt ist und langfristig eine nachhaltige Finanzierung oder eine ausgangspolitik verfolgt weil Einzeljahre werden immer schwierig sein, aber Nachhaltigkeit hilft uns dann klarerweise auch Spielräume zu erarbeiten um eben diese Zinszahlungen nicht so hochwerden zu lassen.

00:16:40: Und natürlich niedrige Defizite führen zu weniger Staatsschuld und damit zu weniger Zinszahlungen.

00:16:45: das ist aus meiner Sicht für die Nachhaltigkeits der Staatsfinanzen ganz wichtig.

00:16:49: Aber ist es nicht in österreichischen Traditionen dass man immer eine Ausrede findet warum man strukturell keine größeren Veränderungen durchführen kann.

00:16:57: Einmal ist es Corona, dann ist es die Inflation und eine Wahl, die bevorsteht.

00:17:03: Wie lange haben wir denn noch Zeit damit, wie wir strukturell wirklich etwas verändern?

00:17:07: Zum einen ist es natürlich politisch nicht einfach hier größere Formen zu stellen zu bringen weil dadurch die Betroffenheiten ganz klar sind langfristige Perspektive nicht zu vertreten ist.

00:17:21: Wir sehen uns als österreichische Nationalbank als Anwält in der langen Frist, wir können auch ganz offen darüber sprechen, glaube ich brauchen diese offene Debatte in Österreich und Europa über dieser Nachhaltigkeit bei den öffentlichen Finanzen und gerade eben bei den Ausgabenkategorien die besonders stark steigen.

00:17:36: das sind irgendwie demografiebedingten.

00:17:38: da kann niemand was dafür dass es nicht etwas was man falsch gemacht hat.

00:17:41: wir haben einfach aufgrund der Alterung höhere Ausgabe im Gesundheitsbereich im Pflegebereich Pensionsbereich und die muss man langfristig stabilisieren oder eben das Wachstum abflachen, sonst haben wir immer mehr Schwierigkeiten zu finanzieren.

00:17:55: Andererseits ist der Staatshaushalt ein großer Haushalt, da gibt es viele Möglichkeiten auch effizienter zu werden.

00:18:02: also es gibt schon viele Dinge die man machen kann ohne dass man Leistungen einschränkt aber es braucht einen starken Fokus darauf.

00:18:08: aber man sieht auch dass es funktioniert Ich glaube, auch das ist wichtig zu sagen in den letzten dreißig Jahren.

00:18:15: Auch Jahre wo die Defizite höher waren als jetzt.

00:18:18: Wir hatten aber auch Jahre wo sogar Überschüsse oder eine schwarze Null am Schluss standen manchmal nur sehr kurzfristig leider.

00:18:25: Aber man sieht man kann da schon politisch was erreichen wenn man sich darauf fokussiert und die Konsolidierung und diese Nachhaltigkeit als ganz großes Ziel sieht.

00:18:37: Das ist, wie ihr sagt nicht einfach.

00:18:39: Aber um eben Spielräume zu haben für die Ausgaben, die wir in Zukunft brauchen und mehr Spielräumen für weitere Krisen zu haben – ich hoffe sehr dass der Rest dieses Jahrzehnts nicht durch so viele Krisen gekennzeichnet ist nämlich geopolitisch und weltwirtschaftlich.

00:18:53: aber wer weiß was passiert?

00:18:55: Wir müssen immer gut vorbereitet sein.

00:18:57: Sie waren selbst Mitglied der Bundesregierung einige Jahre.

00:19:02: Wenn Sie sich zurückerinnern, was war der größte Hemmschuh, der gegen strukturelle Veränderungen gesprochen hat?

00:19:09: Der größte Hemschuh bei strukturen Reformen ist oft die Aufmerksamkeit für die Gegenwart.

00:19:14: Also ich kann mich gut erinnern wir hatten damals zuerst die Pandemie dann kam der Energiepreis schock durch die russische Invasion in der Ukraine und man hatte sehr viele Maßnahmen, die man als Feuerlöschen-Maßnahmen bezeichnen kann.

00:19:29: Die Lage war nicht einfach manchmal sie war sogar sehr schwierig und das verdrängt natürlich die Aufmerksamkeit für die langfristigen strukturellen Herausforderungen Und ich kann mich gut erinnern, als ich damals einige Vorschläge auch gemacht habe.

00:19:48: Da wird man auch nicht gefeiert dafür und manche die konnten wir umsetzen, manche konnten wir leider nicht umsetzten am Arbeitsmarkt zum Beispiel.

00:19:55: aber es glaube ich geht auch darum eine Debattenkultur zu etablieren wo nicht jede Aufregung das gibt bei einem Vorschlag, die völlig berechtigt ist.

00:20:06: Weil es natürlich eine gewisse Unsicherheit vorsagt wird wie betroffen sein zur großen Empörung wird.

00:20:11: und da glaube ich gibt's ja gemeinsame Aufgabe der Politik, der Wissenschaft im Medien auch diese Dinge zu begleiten um eben die Erklärungen zu liefern, für was brauchen wir und warum brauchen wir das.

00:20:26: Und niemand wird glücklich sein wenn es vielleicht ihn oder sie trifft mit einer Einschränkung von gewissen Dingen an dem er sich gewöhnt hat.

00:20:34: aber im gesamten glaube ich kann man ganz gut auch wenn man's fair macht auch Kürzungen, sogar Kürzingen aber manchmal auch nur leichte Anpassungen.

00:20:45: die würden schon sehr helfen auch gut erklären und damit auch akzeptabler machen für alle.

00:20:54: Kommt man mit zu einem anderen Thema zum Thema Bargeld und bezahlen?

00:20:58: Wie viel Bargeld haben Sie eingesteckt?

00:21:01: Immer ein bisschen was, ich glaube derzeit wenn ich es richtig im Kopf habe ungefähr hundert

00:21:05: Euro.

00:21:06: Ich zahle auch immer gelegentlich noch bar, auch mit Karte oder mit dem Mobiltelefon.

00:21:12: Ich versuche natürlich klarweise auch berufsbedingt alle Zahlenmethoden auch immer wieder auszuprobieren und zu schauen wie funktioniert das?

00:21:20: Wie schaut das aus?

00:21:21: Was gibt's Neues an möglichen innovativen Möglichkeiten in den Bezahlmöglichkeiten?

00:21:28: Jetzt ist gerade in der jüngeren Generation ist, durchaus üblich geworden mit dem Mobiltelefon oder der Karte zu zahlen.

00:21:35: Weniger mit Bargeld.

00:21:37: Es gibt in Situationen und Geschäfte die nur noch Karte akzeptieren.

00:21:42: Umgekehrt gibt es wieder kleine Geschäften, die Karten erst bei einer bestimmten Summe akzeptiert oder überhaupt keine Karten akzeptierten.

00:21:51: Ist Bargeld etwas finanzial gegangen?

00:21:54: Überhaupt nicht aus meiner Sicht!

00:21:56: Und die Zahlen sprechen auch ganz klar dagegen.

00:21:59: wir haben immer noch fifty-fünfzig Prozent aller Zahlungen am Point of Sales in Österreich, die mit Bargeld erfolgen.

00:22:06: Also die Mehrheit und natürlich sind das oft dann kleinere Bezahlungen.

00:22:10: aber auch das Volumen liegt über forty Prozent aller Bezahlung an Point of Sale, die mir bar gelder folgen.

00:22:16: Österreich ist ein Land, wo Bargeld sehr wichtig ist und das wird es weiterhin sein.

00:22:20: Das kann ich frage aus meiner Sicht.

00:22:22: Wir garantieren dass es Bargeld weiter existiert und auch angenommen wird.

00:22:25: jetzt muss man dazu sagen Es gibt immer wieder kleinere Ausnahmen.

00:22:27: Ich weiß da gibt's auch Aufregungen darüber aber in Österreich ist insgesamt natürlich die Landschaft eine recht gute.

00:22:33: Man kann eigentlich in sehr viel filmbar bezahlen Und auch mit Karte wie gesagt kleinere Ausnahmen.

00:22:41: Wir wollen eigentlich, dass es eine klare Pflicht gibt natürlich auch wieder mit Ausnahmen für kleinere Geschäfte oder auch dort wo das Bargeldhändling kompliziert ist, dass wir jeder verstehen, dass ein Flugzeug nicht so leicht mit Bargeld bezahlen kann weil da etwas Kompliziertes im Händling.

00:22:57: aber ich glaube, dass wichtig ist die Bargeldzahlung auch verbindlich angenommen wird von den vor allem größeren Händlerinnen und Händlern, das ist aber auch weitgehend in Österreich verbreitet.

00:23:08: Die europäische Zentralbank setzt sich sehr für die Einführung des digitalen Euro ein.

00:23:15: Es ist für den meisten Bürger noch nicht ganz klar ersichtlich, wofür der digitale Euro gut sein soll.

00:23:23: Fremde auf dem Motto Zervus braucht man es wie?

00:23:27: wir klären sie in den Paar setzen warum Europa einen digitalen euro braucht?

00:23:33: Wir haben in Europa kein einheitliches, nichtbares Zahlsystem.

00:23:41: In Österreich ist es ganz besonders so dass wir zu hundert Prozent abhängig sind von Nicht-Europäischen Anbietern.

00:23:50: Das heißt wir sind nicht souverän.

00:23:52: Also Visa, Mastercard, Apple Pay und so weg.

00:23:55: Und das heißt wir brauchen eine souveräne Lösung auch für einen Ernstfall aber auch über eigene Interesse.

00:24:03: Das schränkt die Wahlfreiheit überhaupt nicht ein und ist ermöglicht eben, dass das Gute dort mit dem digitalen Euro zu zahlen, wo ich gar nichts bar bezahlen kann.

00:24:11: Nämlich im Internet.

00:24:13: und der digitale Euro ist nichts anderes wie das Zwilligen des Bargelds – mit hohem Datenschutz, mit keinen zusätzlichen Kosten.

00:24:21: Das hilft dann klarerweise auch diejenigen, die lieber Bar zahlen.

00:24:25: Wenn sie nicht barzahlen können, dann müssen Sie nicht auf nicht europäische Zahlungsanbieter zurückgreifen und das wissen glaube ich viele gar nicht.

00:24:33: Auch wenn ich mit der Bankomatkarte oder Kreditkarte meines Banken ins Schutz bezahle steht dahinter ein Infrastruktur von Visa und Mastercard Und es ist auch nicht schlechtes.

00:24:43: aber wir sind da nicht zu verrehen.

00:24:45: und da glaube ich gibt's einen guten Grund dafür diese Souveränität in Europa zu haben mit einem digitalen Euro, der eben viele Eigenschaften des Bargelds überträgt in die digitale Welt.

00:24:56: Und warum sind genau die europäischen Banken gegen den digitalen Euron?

00:25:00: Naja weil bisher natürlich da nicht barrierteilungsverkehr vor allem privat passiert ist und es auch hier mit Gebühren und den verschiedenen Marktorganisationsformen gewisse Einnahmen gibt, aber der digitale Euro wird das nicht ersetzen.

00:25:20: Und ich bin froh wenn es viele private Möglichkeiten gibt des digitalen Bezahlens, da soll sich durchsetzen wer besser ist.

00:25:28: und wenn in der digitalen Euro im zwanzig dreißig Jahren vielleicht nicht mehr gebraucht wird, dann werden wir sehen wie man damit umgeht.

00:25:34: Aber wir haben hier etwas zu wenig Wettbewerb.

00:25:36: Das heißt, dass die Gebühren für den Nicht-Bahnen-Zahlungsverkehr relativ hoch sind teilweise gerade auch in Österreich und da sehen die Kunden ja nicht weil es nicht extra ausgewiesen ist.

00:25:47: aber... Wie viel zahlen sie doch?

00:25:49: Die zahlen sich doch klarerweise oder ein Teil zahlt vielleicht der Händler beim letztlich zahlt letztlich alles der Konsumenten die Konsumentin.

00:25:56: und wenn der digitale Euro dazu beiträgt das wir Wett Bewerb haben beim Nichts-Bahn bezahlen dann ist es auch eine gute Folge des digitalen Orts.

00:26:03: Jetzt ist der Euro an sich ungefähr ein Vierteljahrhundert alt.

00:26:08: Würden Sie denn Euro als Erfolgsgeschichte bezeichnen?

00:26:12: Aus meiner Sicht auf jeden Fall erst die zweitwichtigste Währung der Welt, ich kann mich gut erinnern wie viele Bedenken es gab bei der Einführung und das war keine einfache Zeit.

00:26:21: wenn man sich anschaut was alles passiert ist nach der Banken- und Finanzkrise da mit der Staatsschuldenkrise in Europa.

00:26:28: aber der Euro hat sich durch diese schwierigen Phase sehr gut bewährt.

00:26:32: Wir sind damals mit elf Ländern gestartet, es gab zum ersten Mal Bargeld.

00:26:37: Da war Griechenland schon dabei, zwölf Länder.

00:26:40: Vor kurzem dieses Jahres ist Bulgarien als einundzwanzigstes Land beigetreten.

00:26:44: also wir sehen dass da auch immer mehr verwendet wird das immer mehr Länder auch dabei sein wollen und wir sehen natürlich aufgrund der Entwicklung in den USA verstärkt, internale Aufmerksamkeit und internales Interesse für den Euro.

00:27:00: Immer mehr wird mit Euro bezahlt immer mehr wird der Euro auch als Ressertverwährung verwendet.

00:27:05: also insgesamt ist aus meiner Sicht eine große Erfolgsgeschichte und macht natürlich Europa stärker als ein Fleckendepich mit vielen nationalen Währungen.

00:27:16: Denken Sie, dass man heute in den heutigen Europa noch einmal eine gemeinsame Währung zustande bringen würde?

00:27:23: Es ist schwer zu sagen.

00:27:24: Ich glaube, da aber ist ein gutes Beispiel und ich glaub mir soll das auch als Motivation für andere größere Projekte nehmen.

00:27:32: Es wird immer wieder schwierig sein mit dem Mitgliedstaaten zu einem Projekt zu vereinen.

00:27:40: Und beim Euro hat man gesagt, ja wir verstehen das total dass nicht alle gleich mitmachen wollen.

00:27:44: da gibt es gewisse Bedenken und da gibt's nationale Identitäten die man nicht aufgeben möchte.

00:27:48: Wir starten mit denen die wollen und sehen wie erfolgreich das Projekt ist und wenn es erfolgreich ist werden immer mehr dazu kommen.

00:27:55: und wir sollten das generell also nicht bei jedem Projekt in Europa machen aber den größeren Projekten schengen war auch sein Beispiel der Raum ohne Gänzkontrollen für siebenundzwanzig Staaten dann manchmal Lösungen, die zu viel Kompromiss erfordern würden.

00:28:10: Das heißt wir starten einfach mit weniger Ländern und die Macht des Faktischen, die Anziehungskraft von guten Lösungen führt dazu dass Europa auch bei diesen großen Projekten nicht mehr einiger wird.

00:28:21: Und Euro glaube ich ist ein gutes Beispiel.

00:28:22: und wer vielleicht jetzt ein gutes Beispiel für andere Projekte wie zum Beispiel die Kapitalmarktunion?

00:28:28: Wir werden sehen!

00:28:29: Hoffentlich werden sie mitmachen.

00:28:31: Aber ob das in der Fall ist, wenn nicht dann kann man auch mit einer kleineren Anzahl von Ländern starten aus meiner Sicht.

00:28:36: Vielleicht

00:28:37: können Sie nur ganz kurz erklären was bei einer Kapitalmarktunion anders würde als jetzt?

00:28:42: Wir haben einfach sehr fragmentierte Regelungen, was Investitionen betrifft.

00:28:47: Was den Kapitalmarkt betriffe.

00:28:49: Wir haben ein sehr kleiner Legesystem in Europa, was Börsen, was andere Formen des Anleigens betriffte und die Kapitalmarktunion sollte eben hier europaweit gewisse Vereinheitlichungen bringen.

00:29:04: Das ist nicht ganz einfach.

00:29:05: auch da gibt es sehr viele Unterschiede große Nationale Identitäten.

00:29:11: Aber es ist für die Finanzierung von den großen Projekten, die wir auch öffentlich brauchen.

00:29:18: Energietransformationen, Klimaneutralität, Mobilität eine große Notwendigkeit.

00:29:24: das wird mehr Kapital in Europa behalten dass langfristig angelegt ist und wir werden nicht alles öffentlich finanzieren können.

00:29:31: und deswegen brauchen wir eine Kapitalmarkesunion oder wie sie jetzt heißt eine Spar- und Investitionsunion um eben auch diese großen öffentlichen Projekte zu finanzieren.

00:29:40: Ich rede es gar nicht von den vielen Start-ups, Scale-Ups, denn Unternehmen, die schnell wachsen wollen, denen ich genug Kapital darüber bekommen und am meisten sind USA-Bahnen oder von den USA gekauft werden.

00:29:49: Gut Herr Kocher, vielen herzlichen Dank fürs Gespräch.

00:29:52: meine sehr verehrten Damen und Herren!

00:29:54: Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

00:29:55: schön dass Sie zugehört haben.

00:29:57: Ich freue mich wenn Sie bei der nächsten Folge von Geld und Leben wieder dabei sind und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.

00:30:03: Wiederhören!

00:30:05: Übrigens hören sie unseren Finanzpodcast Auch auf allen gängigen Plattformen.

00:30:32: Bis zum nächsten Mal!

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