#073 - Wie wird der Strompreis stabil, Frau Schinkinger?
Shownotes
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00:00:03: Geld und Leben, der Finanzpodcast der Oberösterreichischen Nachrichten von und mit Wirtschaftsressorleiter Dietmar Mascha.
00:00:13: Schöne guten Tag meine sehr verehrten Damen und Herren!
00:00:15: Schön dass Sie bei der neuesten Ausgabe von Geld & Leben wieder dabei sind.
00:00:20: Die Energiebranche war über Jahrzehnte ein sehr Männerdominiertes Revier und das löste ich nur sehr langsam auf.
00:00:28: bei der OMV.
00:00:30: Hat gerade Emmet Emma Delaney, eine Managerin die Funktion der Vorstandsvorsitzenden übernommen Und bei der EnergieG ist mit Eva Schinkinger seit ersten Jänner eine neue Finanzvorstände im Amt.
00:00:43: Ich freue mich, dass Frau Schinkiger heute hier ist.
00:00:44: Schön, dass Sie da sind, Frau Schenkinger!
00:00:46: Schönen Nachmittag.
00:00:47: Danke Herr Mascher, danke für die Einladung.
00:00:50: Verschinken Sie, kommen aus der Wirtschaft.
00:00:54: Sie waren lange Zeit das CEO und CFO vor allem bei Gehbauern und Kabelwerke aktiv.
00:01:00: Vielleicht können sie uns ein bisschen erzählen wie Sie zur Energie angekommen sind?
00:01:04: Ja gerne, danke!
00:01:06: Ich komme ja aus Oberösterreich ursprünglich, habe in Linz die HTL für Elektrotechnik gemacht.
00:01:13: Es war jetzt kein geplanter Karriere Schritt in die Energiebranche zu wechseln sondern ich bin danach nach Wien, hab dort Wirtschaftsstudiert und dann wie Sie schon gesagt haben über Dreizig Jahre fast beim Automobil-Toolieferer gewesen, habe dort den Weg begleitet von einem österreichischen mittelständischen Unternehmen zu einem internationalen Systemlieferanten.
00:01:34: und was mir immer begleitete war Transformation Veränderung egal ob das jetzt Wachstum ist oder auch Restrukturierung.
00:01:42: Und deshalb hab ich es sehr spannend gefunden wie ich angesprochen wurde Bezüglich dieser Position CFO bei der Energie AG, weil die Energiebranche befindet sich in einer Transformation.
00:01:57: Die Energiewende ist notwendig und steht vor uns – das habe ich als Chance gesehen!
00:02:03: Gerade die Energie AG mit ihrem klaren Vision, dass eine fossilfreie Zukunft für unsere Kinder erschaffen werden soll hat mich sehr angesprochen.
00:02:12: Wie funktioniert das?
00:02:13: Sie haben gesagt, sie werden wurden angesprochen.
00:02:16: War da ein Headhunter, der gesagt hat vorhin ging, das wär was für sich oder...
00:02:19: Das war tatsächlich einen Headhunder, der halt eine, der die Auswahl begleitet hat für den Aufsichtsrat und der hat mich angesprochen
00:02:29: Was unterscheidet denn aus ihrer Sicht einen Konzern wie Geboren Griller von einer Energie AG?
00:02:37: Die Unterscheidung liegt vor allem in der zeitlichen Perspektive.
00:02:40: Also wir in der Energiebranche,
00:02:43: d.h.,
00:02:43: wir denken in Generationen.
00:02:46: Während sich in der Industrie Investitionen im Jahr oder in einer Modellaufzeit rechnen müssen, müssen sich hier die Investitione in Dekaden und Generationen rechnien.
00:02:58: Wir kennen Kraftwerke, die stehen seit hundert Jahren und sind immer noch produktiv – obwohl sie natürlich generalüberholt wurden – das ist schon eine andere Dimension.
00:03:09: Aber das heißt aber auch, dass man mit der Planung als Finanzchefin ganz andere Parameter heranziehen muss oder?
00:03:17: Vielleicht nicht ganz andere.
00:03:18: Aber sie haben natürlich eine höhere Unsicherheit weil wir wissen ja de facto nicht was nächstes Jahr ist und wir müssen hier überlegen was kann in zehn Jahren, in zwanzig Jahren relevant sein?
00:03:32: Da ist es mir immer besonders wichtig, dass wir herausarbeiten was wissen wir?
00:03:35: Was wissen wir nicht?
00:03:37: Wo liegen denn genau die Risiken und auch in einem Team dann wirklich die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projektes so gut wie möglich abzusichern.
00:03:47: Sie gesagt haben das Wissen wir!
00:03:50: Wenn man sich die Entwicklung der Energiebranche anschaut Auch die Transformation Richtung erneuerbare Energieträger Was weiß man schon gesichert in welche Richtung es gehen wird?
00:04:01: und was ist noch ein großer Unsicherheitsfaktor?
00:04:04: Ich glaube, was wir sicher schon wissen, ist dass Versorgungssicherheit durch Unabhängigkeit entsteht.
00:04:10: Und Unabhängigkeit von Preisschocks vor allem entsteht durch einen ausbalanzierten System.
00:04:16: Und was heißt Ausbalanziertes System?
00:04:18: das heißt einfach, dass man im Sonnewind Wasser Speicher- und Netze im Gleichklang investieren muss.
00:04:25: dann können wir diese Unabhängigkeit gewährleisten.
00:04:29: Was wissen wir nicht?
00:04:30: Wir wissen nicht, wie in Jahr zwanzig vierzig der CO-Zweibreis sein wird.
00:04:36: Da muss man mit Szenarien arbeiten.
00:04:38: das kann man gut abschätzen und man kann dann gut eine Range festlegen.
00:04:44: Ich stelle es mir ein bisschen schwierig vor, auf der einen Seite so langfristig zu planen und gleichzeitig nicht zu wissen wie sich die Einnahmen entwickelt.
00:04:51: Die Energiepreise ist extrem volatil.
00:04:54: Wir haben Energiepreis erlebt, die am Boden waren und man gesagt hat wo sind die Marschen?
00:04:58: Dann auf der anderen Seite hat es Energiepreiser gegeben, die durch den Gedecken gegangen sind.
00:05:02: dann gibt sie eine Phase wo es negative Energiepreisen gibt weil zu viel Strom produziert wird.
00:05:08: Wie bringt man das irgendwie zusammen?
00:05:10: Das bringt man damit zusammen wie ich schon gesagt habe, in Szenarien rechnet und einfach sozusagen Grenzen nach unten und nach oben definiert.
00:05:19: Und dann sieht, wie stabil ist die Investition, die ich gerade durchführen will?
00:05:26: Ich glaube ein Punkt, den wir auch noch ansprechen sollte ist Technologie hier.
00:05:30: Es gibt unterschiedliche Technologien.
00:05:32: Viele Technologin beherrschen mir schon sehr gut, beherrschte Branche so sehr gut.
00:05:37: Dann gibt es Technologen, die noch für alle neu sind.
00:05:41: Da muss man halt dann ein bisschen vorsichtiger sein oder vielleicht auch einen Risikoaufschlag in der Ergebnisse Erwartung machen.
00:05:52: Sie haben gesagt, wie sie denken in Generationen.
00:05:53: Gleichzeitig hat die Energie ja gar nicht nur die öffentliche Hand als Aktionär sondern auch andere wird es beispielsweise Banken, die zwar oft langfristig denken aber auch kurzfristig gerne eine Dividende haben wollen.
00:06:06: Es gibt die Mindestdividende bei der Energie, aber wie schwierig ist das diese Interessenslage von öffentlicher Hand und Banken oder anderen Aktionären einen Hut zu bringen?
00:06:18: Für mich sind die zwei Seiten einer Medaille.
00:06:21: Also wir müssen auf der einen Seite natürlich unsere Kunden zufrieden stellen und das sind vor allem zufriedengestellt, wenn sie versorgungssicher sind.
00:06:32: also ich schalte den Lichtschalter ein und es kommt tatsächlich dass Licht geht an und vor allem auch faire und stabile Preise.
00:06:40: und auf der anderen seiten wie Sie auch schon gesagt haben brauchen wir auch Gewinne und Gewinn nicht als Selbstzweck, sondern die Gewinne dafür, dass wir die Transformation, die Investitionen vorantreiben können.
00:06:54: Und das gehört so zusammen.
00:06:55: Ich vergleiche das gerne.
00:06:57: Wir brauchen auch ein Sauerstoff, sonst können wir nicht atmen.
00:07:00: Ein Unternehmen braucht auch Gewinn, sonst fehlt es die Luft zum Atmen!
00:07:05: Das haben wir den nächsten Widerspruch im ganzen Modell drinnen.
00:07:09: Die öffentliche Hand, die auf der einen Seite brauchen Versorgungssicherheit, das heißt, die Energie muss investieren, soll ihre Gewinne investieren.
00:07:15: gleichzeitig, muss ja die politikeren Interesse daran haben dass die Menschen und die Firmen möglichst niedrige Energiepreise haben.
00:07:23: Ist das auch ein Widerspruch?
00:07:25: Ich würde mal sagen – und da sieht man ja gut was in den letzten Monaten sich in der Energiebranche tut Wir sind jetzt in der Situation, dass wir Kunden dazu gewinnen.
00:07:39: Kunden dazugewinnen weil wir ganz offensichtlich attraktive Produkte haben.
00:07:44: Das heißt auch die Kunden empfinden das im Vergleich als attraktiv und ob das jetzt unsere Zweitmarker ist mit Hofer-Grünstrom oder unsere vielgut Produktfamilie, GenC oder viel gut für alle mit dem Smarterift zum Beispiel Und das ist ein Zeichen Ich brauche ja die Kunden, um wachsen zu können und auch um Erträge erwirtschaften zu können.
00:08:08: Mit den Erträgern kann ich dann Investitionen tätigen und kann zum Beispiel die Mindestdividende an meine Eigentümer bezahlen.
00:08:17: Das ist aber ein Spannungsfeld das ich immer habe in jedem Unternehmen unabhängig wer der Eigentümmer ist.
00:08:28: Was man nicht weiß wie sich der Stromreis entwickelt.
00:08:31: Aber das ist natürlich etwas, dass die Unternehmen interessiert.
00:08:35: Weil wir haben eine sehr energieintensive Wirtschaft in Oberösterreich und wir haben sehr viele Menschen, die vom Strom natürlich auch abhängig sind möglicherweise, weil sie jetzt sich einen Elektroautor gekauft haben.
00:08:47: Wie kann die Energie dazu beitragen?
00:08:50: Dass der Strompreis langfristig nicht zu stark steigt oder vielleicht sogar wieder etwas nachlässt.
00:08:56: Da möchte ich nur zurückkommen auf diese Unabhängigkeit.
00:09:01: Wir arbeiten stark daran, dass wir die Unabhängigkeit vorantreiben.
00:09:08: Indem das wir uns jetzt zum Ziel gesetzt haben bis zu einem Erneuerbarer Erzeugung auszubauen und zusätzlich die Netze ausbauen und sich in Speicher investieren.
00:09:25: Mit dieser Unabhängigkeit werden wir letztendlich dann nicht mehr so von Preisschocks, wie jetzt Ölpreisschockstrasse von Hormus abhängig sind.
00:09:36: Und das wird es ermöglichen dass die Preise stabiler und fair werden.
00:09:42: Es hat in den vergangenen Jahren das Phänomen gegeben, dass zunächst mit der Liberalisierung auch der Strommarkt sehr viele Anbieter auf dem Markt gekommen sind die ausschließlich gehandelt haben und von der Marsche gelebt haben.
00:09:58: Und als dann aber der Strommarkt verrückt gespielt hat, haben sich alle zurückgezogen, haben ihre Kunden gekündigt, die plötzlich ohne Stromvertrag auf der Straße gesessen sind und die öffentlichen Anbieter wieder Energie gehen mussten sie dann mehr oder weniger Nolens-Wolens aufnehmen.
00:10:14: Gibt es eine Maßnahme um solche Entwicklungen zu verhindern?
00:10:19: Oder wiederholt sich da die Geschichte irgendwann einmal?
00:10:23: Grundsätzlich ist unsere Meinung dazu, wir sind ein verlässlicher und stabiler Energieversorger.
00:10:29: Und genauso stellen wir uns auch auf sowohl von unserer strategischen Ausrichtung als auch von unseren finanziellen Stabilitätsanforderungen.
00:10:40: Wir wollen unsere Kunden in jeder Situation versorgen können egal wer jetzt gerade verrückt spielt oder was gerade verrückt spielt.
00:10:52: Grundsätzlich gibt es ja im neuen LWG die Auffangversorgung, die genau für solche Fälle auch zur Verfügung steht.
00:11:00: Das sind aber sozusagen die Auffangversorgungen für Kundinnen und Kunden, die plötzlich ohne Versorger dastehen und dann von den stabilen Energieversorgern wieder aufgefangen werden.
00:11:14: Jetzt gab es in den vergangenen Monaten einige Verhandlungen, auch Gesetzesbeschlüsse für Energiegesetze.
00:11:21: Das erneuerbaren Ausbaugesetz, das LWG, das Elektriziertwirtschaftsgesetz sind beschlossen worden.
00:11:27: Was bedeutet der Beschluss dieser Gesetze für die Energie AG und letztlich auch für die Kunden?
00:11:32: Für die Energie-AG?
00:11:35: wir schätzen das sehr dass diese Gesetzen jetzt beschlossen wurden weil sie einfach eine höhere Planungssicherheit bringen und das LwG die Energiewirtschaft sozusagen den gesetzlichen Rahmen auch in die zwanzig- sechsuntersuchziger Jahre gebracht hat, Energiegemeinschaften.
00:11:50: Einfach auch die Veränderung, die wir am Markt sehen, dezentrale Stromversorger und das begrüßen wir sehr um wie viel es schneller jetzt gehen wird mit dem Ausbau der erneuerbaren Erzeugungen.
00:12:06: hinsichtlich Genehmigungslauf wird man abwarten müssen aber auf jeden Fall ein guter Schritt.
00:12:15: Sie haben ja bis zu den dreiundzwanzig BG Bauern Griller gearbeitet, waren in der Zwischenseisunternehmensberaterin tätig und haben Transformationsprozesse begleitet.
00:12:25: Die Energiergeh selbst befindet sich ja in einem massiven Transformations-Prozess – was sind da die größten Herausforderungen?
00:12:32: Die größte Herausforderung sind einerseits Entscheidungen unter Unsicherheit.
00:12:38: treffen zu müssen, haben wir schon ein bisschen beleuchtet wie man das machen kann.
00:12:42: und die zweite Herausforderung ist immer dass man die Menschen mitnimmt.
00:12:46: Die Kolleginnen und Kollegen, dass sie klar nachvollziehen können in welche Richtung es geht und auf welchen Weg mir das Ziel erreichen wollen.
00:12:59: Deine Prozesse, wir haben schon gesagt, der sich vollzieht ist diese Transformation in den einzelnen Erpellungen.
00:13:06: Sie haben diesen Loop-Prozess aufgesetzt, der ja auch den Vertrieb völlig neu aufsetzt und es gibt in manchen Firmen immer wieder Konfliktpotenzial zwischen Vertrieb und Finanzerpellungen.
00:13:19: wie läuft das in der Energie?
00:13:20: Ich
00:13:22: habe das immer ganz anders gesehen.
00:13:25: Wir haben zwei Perspektiven auf dasselbe Ziel und es geht einfach darum, wirklich im Interesse des gemeinsamen Ziels die verschiedenen Argumente auszudaschen und auch die Fakten auszudauschen um dann auf ein besseres Ergebnis zu kommen.
00:13:42: Und ich denke, das geliegt uns gut.
00:13:46: Wir nehmen uns gegenseitig ernst und schätzen uns.
00:13:50: Und ich finde den Austausch mit den Geschäftsführern, auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer als besonders wertvoll, weil die sind nahe am Markt, die wissen was die Kundinnen und Kunden wollen.
00:14:03: Und wir können dazu beitragen dass wir sagen ja diese Aktivität hat jetzt diesen Effekt in Euros.
00:14:11: Gemeinsam können wir da wirklich erfolgreich sein.
00:14:15: Die Energie investiert, ich glaube bis zu vieles um fünfunddreißig rund vier Milliarden.
00:14:21: Vielleicht können Sie kurz erklären wie sich diese Investitionen auftellen?
00:14:24: Gerne!
00:14:26: Zirka die Hälfte davon wird ins Netz fließen.
00:14:29: Fünfhundert Millionen davon wird in das Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee rund fünfhundert Millionen in das Pupspeicherkraftwerk in Uebensee fließen.
00:14:41: Grüne Batterie Oberösterreichs, da freuen wir uns schon sehr wenn die im Betrieb geht und ca.
00:14:46: zweihundert Millionen in das Kraftwerk Traunfall.
00:14:50: und der Rest teilt sich dann auf PV Wind- und Speicher.
00:14:57: Und dass ebenso wie das mit fünfhundert Millionen.
00:15:00: jetzt geht es sich aus?
00:15:01: Nach allen Szenario-Berechnungen ist das die Erwartung, die wir haben.
00:15:07: Da gibt es wahrscheinlich auch andere Speicherprojekte wie Batteriespeicher?
00:15:13: Was ist davor gesehen?
00:15:15: Da sind wir auch überarbeiten.
00:15:17: also da geht's um Größenordnungen im mittleren, zweistelligen Millionen
00:15:23: Bereich.
00:15:24: Sie haben die Netze auch schon angesprochen.
00:15:25: jetzt ist ja so dass die Erzeugung und der Handel getrennt ist von den Netzen.
00:15:31: Die Netzgesellschaft ist eine eigene Gesellschaft, wie hält man das auseinander, was vorher viele Jahre oder Jahrzehnte in einer Gesellschaft besammelt wurde?
00:15:41: Es ist eine interessante Frage, ich kenne sie ja nur getrennend und ich erlebe es auch nur getrannt gar nicht mehr den Eindruck, als wenn das früher zusammen gewesen wäre.
00:15:55: Also die handeln sehr eigenständig und da gibt es keinen Austausch bezüglich Kundinnen und Kunden.
00:16:02: Gehen
00:16:03: wir vielleicht doch zu einem gesellschaftlichen Phänomen für mich dass die Energiewirtschaft so stark männlich dominiert war?
00:16:11: Ich will, dass das ändert sich langsam.
00:16:13: Aber sehr, sehr langsam.
00:16:14: während in vielen Branchen es völlig klar ist, dass es gemischte Teams gibt, gemischten Führungsteams gibt war das in der Energiebranche gelingt zu geringen Ausnahmen wo die Vorinner schon viele Jahre im Vorstand sitzt aber eher die große Ausnahme.
00:16:27: Warum dauert es gerade in der Energiewirtschaft so lange bis sich hier etwas verändert hat?
00:16:31: Super spannende Frage.
00:16:33: eher natürlich gesellschaftspolitisch Herr Mascher, ich war schon in der HTL für Elektrotechnik das einzige Mädchen.
00:16:41: Und bei Gebaren Griller waren jetzt auch nicht wahnsinnig viele Frauen in der Führungsriege außer der Eigentümerin.
00:16:48: Ich glaube es hängt immer von dem Umfeld ab.
00:16:51: also ist Technik involviert sind einfach weniger Frauen weil weniger Frauen schon in den Ausbildungswegen sind und ich würde mal sagen es hat halt lange Jahre vorgeherrscht, dass man ja keine ausreichend qualifizierten Frauen findet.
00:17:10: Ich glaube das ist schon längst erledigt und es kann auch eine Art Akta legen.
00:17:17: Und ansonsten dauert's einfach mit den Perioden länger.
00:17:24: Es ist nur alle fünf Jahr wird was ausgeschrieben dann haben wir halt nur alle die Chance, die richtigen Personen dafür findet.
00:17:33: Oder kann es sein, dass vielleicht früher Frauen einfach daher keine Chance hatten, weil es beim CV auch keine Frauen gab?
00:17:39: Da kann ich jetzt eigentlich nichts dazu sagen.
00:17:43: Ich würde sagen bei dem CV gibt's ja glaube immer noch keine Frauen.
00:17:47: Mittlerweile frauen
00:17:48: sie nicht und trotzdem sitze ich hier... Also ich glaub' nicht das das ein oberösterreichisches Phänomen ist sondern das ist schon quer durch österreichische und auch deutsche Chef-Hitagen ein ähnliches Thema.
00:18:03: Sie haben aber einen Punkt angesprochen, wo ich noch kurz nachhaken möchte nämlich die Ausbildung.
00:18:08: also sie waren jetzt einzige Mädchen der HTL und wenn man jetzt in eine HTL Gasse hineinschaut sind immer noch nicht sehr viele Mädchen dort obwohl es eigentlich wohl man weiß dass das Berufe sind, wo man Karriere machen kann und wo man sehr gut verdienen kann.
00:18:24: Wo sich die Gehaltsschere eventuell etwas schließen könnte weil mehr junge Frauen in technische Berufer geraten werden.
00:18:31: Wie kann man aus ihrer Sicht ansetzen dass sich hier noch etwas verändert damit es sich angleicht?
00:18:38: Ich möchte eine gute Initiative und auch vor allem weil ich nächste Woche wieder dort bin.
00:18:42: wir haben in der Energie G so eine Initiative die heißt Green Tech Girls Und da wären die Töchter Enkelinnen nicht von Mitarbeitern in einem Programm zusammengeführt, das über ein Jahr dauert und wo verschiedene Themen bearbeitet werden.
00:19:01: Nämlich nur Mädchen in einen sehr quasi sicheren Umfeld... Und ich glaube nur so geht es wenn man sehr früh ansetzt dass einer Mädchen dabei ob acht Jahre glaube und sie heran führt und ihnen zeigt hey das ist nix Wo du Angst haben musst, das ist was wo du auch wertvoll bist.
00:19:22: und ich glaube da gibt es einige Initiativen.
00:19:24: In Oberösterreich gibt's so eine Initiative für Mädchen im technischen Berufen und man muss einfach sehr früh ansetzen.
00:19:33: Kommen wir zurück zu ihrer Dätiker, das Finanzchefin des Konzerns.
00:19:37: Jetzt habe ich mich ein bisschen umgehört über sie und die Antwort, die ich bekomme, dass es eine, die überall hinkreift und überall hinschaut und genau sagt, warum brauchen wir das?
00:19:46: Warum tun wir
00:19:47: das?!
00:19:47: Wie geht's ihnen dabei?
00:19:49: Das ist ja kein Job wo man sich nur Freunde macht!
00:19:51: Ich bin wirklich gern vor Ort und schaue mir an wie was funktioniert weil ich glaube nur wenn man Ahnung hat im Geschäft wichtig ist und was die wirklichen Kriterien sind, dann ist es auch möglich mitzureden und auch zu sagen hey kann man das nicht vielleicht nur ein bisschen anders machen?
00:20:14: oder habt schon das gedacht.
00:20:17: Ich habe auch in meiner Vergangenheit erlebt und erfahren je mehr man mit den Menschen vor Ort spricht und sie auch schätzt in ihren Aktivitäten desto weniger wird es in einer Freundfeind-Bild übertragen.
00:20:36: Und das ist mir ganz wichtig, das heißt jetzt nicht dass ich mich unbedingt anbiedern will oder nur Freunde haben will aber das heißt Bitte sag mir du deine Meinung und warum das so ist.
00:20:48: Und ich sage dir genau so ehrlich, dann schauen wir wie wir gemeinsam die Lösung für die Energie hergehen finden.
00:20:54: Wenn Sie jetzt denn Ihre Tätigkeit als einen Marathon sehen?
00:20:59: Wie viele Kilometer sind sie jetzt?
00:21:01: Also ich habe bei unserer Loop-Veranstaltung gesagt Wir sind nicht in einem Marathon sondern ein Dreherdlohn und wir sind jetzt gerade bei der Schwimmsstrecke.
00:21:11: Das ist der Anfall.
00:21:12: Es muss auch ordentlich geradelt und gelaufen werden.
00:21:15: Genau, es muss ordentlich geradegelaufen werden!
00:21:18: Und wir haben Gott sei Dank uns vorher gut ernährt, also gesund ernährt.
00:21:23: Deswegen sind wir in der Lage, diesen Dreherdler ungemeinsam durchzustehen.
00:21:27: Vielen Dank für das Gespräch, meine sehr verehrten Damen und Herren.
00:21:31: Ihnen danke ich fürs Zuhören.
00:21:33: Schön dass Sie wieder dabei waren.
00:21:34: Ich freue mich wenn Sie bei der nächsten Folge von Geld und Leben wieder dabei sind.
00:21:38: Auf Wiederhören oder auf Wiedersehen?
00:21:39: Danke schön.
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