#076 - Wozu noch Weltspartag, Herr Hohenegger?
Shownotes
bank99-Vorstand Bernhard Hohenegger spricht über die Bedeutung des Weltspartags und den Stellenwert des Sparens.
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00:00:03: Geld und Leben, der Finanzpodcast
00:00:05: der Oberösterreichischen
00:00:06: Nachrichten von und mit Wirtschaftsressorleiter Dietmar Mascha.
00:00:13: Schönen guten Tag meine sehr verehrten Damen und Herren!
00:00:15: Willkommen bei einer neuen Folge des Podcastes Geld und Lieben.
00:00:20: Schön dass Sie wieder dabei sind.
00:00:22: Ende Oktober wird traditionell der Weltspar-Tag in Österreich begangen.
00:00:26: das verbinden noch heute viele Menschen mit kleinen Geschenken Manche nicht immer brauchen konnte.
00:00:32: Das entleeren des Sparschwains gehörte zum Ritual, genauso wie das Verzehren von Würsteln und Speckbrotten als Naturalferziehung.
00:00:40: Welchen Stellenwert aber hat Spahn heute noch?
00:00:43: Wie haben sich die Zeiten geändert?
00:00:44: Brauchen wir den Weltspartag noch?
00:00:47: Darüber rede ich heute mit meinem Gast im Studio Bernhard Hoenecker.
00:00:50: Er ist seit drei Jahren Vorstandsmitglied der Bank Nr.
00:00:53: ninety-neinzig und führt diese gemeinsam mit Bernhard Achtberger.
00:00:56: Herr Hoenecke, freue mich dass ihr bei uns im Studio sind!
00:00:58: Vielen Dank für die Einladung
00:01:00: Herr Hoheneck, es ist ja schon in forty-fünf Jahren alt.
00:01:02: Können Sie sich noch an Ihren ersten Weltspartag erinnern?
00:01:06: Ja tatsächlich kann ich mich sehr gut erinneren.
00:01:08: Meine eigene Mutter war selber auch in einer Bank beschäftigt und für mich ist der Weltspartag daher seit jeher ein Symbol für das Spanen, für das Zurücklegen von Ersparnissen letztlich für das Aufbauen von Vermögen und so verstehe ich und begreife den Tag auch nach heute.
00:01:29: Es ist ein sehr symboltrechtiger Tag.
00:01:31: Er soll daran erinnern, sich erspartes beiseite zu legen und sich eigenes Vermögen aufzubauen um seine Finanzziele zu erreichen.
00:01:39: letztlich.
00:01:40: Also alle Leute die ich kenne, die beide Banken arbeiten für dieses der Eintreißigsektor oder der Weltspartag immer der Tag wo am meisten los ist, wo so viele Leute wie sonst nie in die Bank kommen?
00:01:49: Ist das heute immer noch so?
00:01:51: Naja natürlich ist es anders als früher.
00:01:55: wir haben auch eine andere Zinssituation aktuell und ganz speziell heuer.
00:02:01: Wir haben jetzt sehr, sehr attraktiven Angeboten auch von unserem Institut rechnen können.
00:02:06: Ich freue es besonders.
00:02:07: also wir haben uns zum Ziel gesetzt, heuer wieder Frequenz in die Filiale zu bekommen.
00:02:12: Wir wollen diesen Tag auch zelebrieren und deswegen haben wir österreichweit sechs Standorte, sechs Filialen wo wir tatsächlich einladen zu einer Jause zur Würstel.
00:02:24: Es kommt die Postmusik, die uns aufspielen wird Und wir erhoffen uns damit, auch diesen Tag in Erinnerung zu rufen bei den Österreicherinnen und bei den Österreichern.
00:02:33: Also hat sich gar nicht so wahnsinnig viel verändert in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten?
00:02:38: Die Frequenz
00:02:39: hat sich verändert so oft auf die Bank.
00:02:42: Natürlich!
00:02:43: Das Kundenverhalten hat sich natürlich massiv verändert.
00:02:46: Natürlich findet viel mehr Online-Stadt im Banking.
00:02:51: Die Kundinnen und Kunden kommen natürlich viel weniger häufig in die Filiale.
00:02:55: Trotzdem gibt es eine Bevölkerungsgruppe, die das sehr zu schätzen weiß und durch den persönlichen Kontakt und die persönliche Beratung schätzt.
00:03:04: Für diese Bevölkerungs-Gruppe aber auch alle anderen sind wir da – das ist auch unser Klem immer da wenn du uns brauchst!
00:03:11: Wir verstehen das auf allen Kanälen also man kann alle Kanäle gleichwertiger in Anspruch nehmen.
00:03:17: Aber auch im Sparverhalten würde ich sagen hat sich einiges verschoben.
00:03:21: Österreich war traditionell immer das Land der Sparer europäischer Trend.
00:03:26: Aber wir haben schon beobachtet und wir haben dazu eine Studie publiziert, wo wir sehen dass das Sparverhalten sich grundlegend verändert hat und dass Österreicher Rennen und Österreicher aufgeschlossener werden bei den Spa-Instrumenten.
00:03:41: Und da ganz insbesondere natürlich der Boom von Wertpapieren im Allgemeinen aber vor allem der ETF im Speziellen.
00:03:49: Da sehen wir sehr viel aktuell auch angespart wird in Form vom Vor-Sparplänen in Wetter.
00:03:56: Weil die Österreicher Grenen und Österreicher Offenbauch rechnen können, wenn ich auf dem Exzinssparbuch gibt es ja nicht mehr aber auf den täglich fälligen Sparbuch meistens Nullkommand ein oder Null-Komand zwei Prozent Zinsen bekomme dann muss sich mir was überlegen weil sonst frisst bei der Inflation das Geld weg?
00:04:13: Ja absolut also.
00:04:18: natürlich bekommt man für unterschiedliche Sparprodukte unterschiedlicher Spar-Zinsen.
00:04:23: Ganz generell, was Sie ansprechen ist der günstigste Zinssatz, den manche Banken bezahlen.
00:04:29: Aber natürlich gibt es weit aus attraktivere Zinsen vor speziell wenn man eine feste Bindung eingeht, eine Fixdienstvereinbarung eingeht und dann kann das Geld sechs, zwölf oder auch längere, eine längere Perode liegen und wird entsprechend in der Regel höher verzienst.
00:04:45: Vielleicht können Sie kurz erklären, wenn man das Geld binden liegen lässt – also sich bindet für eine gewisse Zeit?
00:04:52: Was ist denn da drinnen an Zinsen?
00:04:54: Aktuell, unser Institut bezahlt für zwölf Monate, ca.
00:04:58: auf seventy-fünf Prozent.
00:04:59: Das heißt, wenn sie das Geld für zwelfen Monate binden, dann ist das der Zinssatz.
00:05:03: Wir bereiten allerdings auch gerade noch attraktiver Reingebote speziell für die Weltsparzeit vor.
00:05:09: Wenn Sie ungebunden bei uns sparen wollen und ein Neukunde sind, bieten wir einen derzeit drei Prozent Bonus-Sinsatz für drei Monate an.
00:05:20: Das klassische Sparprodukt gibt es nach wie vor, aber die Österreicherinnen und Österreichern gehen viel stärker in Wertpapiere.
00:05:29: Das ist ein Trend der sich ja allgemein abzeichnet und Sie haben schon angesprochen, ETFs sind ein Produkt das offenbar großen Anklang findet.
00:05:39: Warum ist das so?
00:05:42: Naja sie haben schon gesagt, die Frau Österreicherin daher österreicherechnet nach... mit normalen Sparprodukten so gut wie ausgeschlossen, dass sie die Inflation schlagen.
00:05:54: Das heißt das sind davon darauf angewiesen, dass ihre Investitionen und ihre Ersparnisse breiter streuen.
00:06:00: Das bedeutet aber auch einen anderen Risikoeinsatz allgemein bei Wertpapieren.
00:06:04: Und so ist es möglich allerdings auf der anderen Seite, dass sich auch höhere Heroniten erwirtschaften.
00:06:11: Die von Ihnen angesprochenen ETFs sind deswegen so beliebt weil sie äußerst kostengünstig sind.
00:06:16: Auch hier raten wir unseren Kundinnen und Kunden, vergleichen sie die Produkte?
00:06:21: Vergleichen Sie die Wertpiere in diese Investieren wollen.
00:06:25: Weil sich diese mit Umdauern der Kostensstruktur deutlich unterscheiden können.
00:06:30: Sie bieten aber auch unterschiedliche Produkte an für Leute, die die Filiale kommen und Beratung wollen oder Leute, welche ausschließlich online mit ihnen in Kontakt sind, oder?
00:06:39: Nein!
00:06:39: Wir haben unser Depot Nr.
00:06:43: damit unser Produkt komplettiert.
00:06:45: Bei uns ist es seit Sommer möglich, in sämtliche Wertpapierarten zu investieren d.h.
00:06:50: insbesondere auch Aktien und ETFs aber auch weitere.
00:06:55: Und da gelten die gleichen Konditionen in der Filiale wie online.
00:07:01: Okay Wie legen denn die Österreicherinnen?
00:07:05: Wie viel legen die Österreichern?
00:07:07: Gibt's da Zahlen dazu?
00:07:09: Ich habe mir was gehört von drei Hundert Euro im Monat.
00:07:13: Ist das, deckt sich das auch mit Ihren Umfragen?
00:07:16: Ja also es ist so.
00:07:17: Die von Ihnen insidierte Zahl ist richtig allerdings nur für Männer.
00:07:21: diese legen im Schnitt monatlich circa dreiundsechzig Euro für ihre Pension zur Seite.
00:07:26: Bei Frauen allerdings ist es deutlich weniger, da das nur ein Hundert neunzig Euro monatlich laut unserer Studie die monatliche Seite gelegt werden.
00:07:35: Jetzt gab's auch eine Umfrage, woher rausgekommen, dass doch eine bestimmte Zahl an Menschen in Österreich leider Gottes sich nicht auf die Seite legen können weil es einfach am Ende des Monats kein Geld mehr da ist um das zu machen und so können.
00:07:50: Kann man hier einen Rat geben, wie man vielleicht doch ein bisschen vermögen kommen kann?
00:07:57: Natürlich.
00:07:58: Der allgemeine Rat ist natürlich wenn es die Situation zulässt und natürlich ist das sehr schwierig, wenn man die Ausgaben nicht decken kann aber dennoch auf der Ausgabenseite zu schauen.
00:08:11: Aber der Rat allgemein gilt dass man sich regelmäßig etwas zur Seite legen soll.
00:08:16: auch kleinere Beträge helfen ein größeres Vermögen über einen langen Zeitraum aufzubauen und man profitiert dann einerseits bei Durchschnittseffekten, bei der Veranlagung zum einen.
00:08:26: Und zum anderen kann das bisher angesparte Einkommen bzw.
00:08:31: das bisher angesparte Vermögend auch verzinst werden und arbeitet sozusagen auch für den Sparer.
00:08:36: Also das heißt man soll in Faktor Zeit hier nicht unterschätzen, da geht auch mit kleineren Betregen etwas so dass man am Ende vielleicht zum Beispiel zur Pension dann doch ein Kapital neben der normalen gesetzlichen Pension zur Verfügung hat.
00:08:51: Ganz genau!
00:08:51: Nur so nutzt man den Zinsessinseffekt auf aus,
00:08:54: d.h.,
00:08:55: dass bereits auch spartes Vermögen sich nochmal anspart unter dieses für weitere Zinsankünfte zur Verfügung gestellt?
00:09:03: Jetzt stehen wir gerade vor der Situation, dass die Zinsen etwas gestiegen sind.
00:09:08: Möglicherweise noch etwas steigen weil ja auch die Inflation wieder relativ hoch ist.
00:09:13: Zuletzt bei drei Prozent.
00:09:16: Und das Ziel muss sein, dass ich mit meiner Veranlagung irgendwie den Inflationsschlagerse doch etwas mehr als das.
00:09:22: zur Ziele möglicherweise nach Abschluss oder Abzug der Kapitaladragssteuer, die auch nochmal fünfundzwanzig Prozent sich ein halbes je nach Anlageprodukt.
00:09:32: Ist das möglich?
00:09:34: Das ist möglich, aber es ist nicht garantiert weil nochmales gibt wenn man die Inflation schlagen will nicht eine risikolose Form, die mir das garantiert zumindest sollte man das genau prüfen werden dass jemand verspricht deswegen ist unser Rad eineseits vergleichen vergleichen Sie die Angebote, die Ihnen die Institute zur Verfügung stellen.
00:09:57: Achten Sie auf die Transparenz auch im Kleingedruckten und da ganz generell gilt natürlich der Rat, wie wir es effizieren Das heißt, unterschiedliche Anlageformen wählen die auch zum individuellen Risikoprofil passen.
00:10:08: Jetzt ist es so dass auf der einen Seite die Banken relativ rigorose Vorschriften haben was sie alles in das Kleingedruckte reinschreiben müssen also in allgemeine Geschäftsbedingungen und in Unterlagen für die Kunden und die auf der anderen Seite gefordert sind das alles durchzulesen.
00:10:23: Gebt das überhaupt?
00:10:25: Also ich bin überzeugt, dass das geht.
00:10:28: Auch Bankprodukte müssen nicht kompliziert sein.
00:10:31: Die Bank Ninetych hat das sich selbst zum Auftrag gesetzt und wurde auch dafür gegründet, einfache klare verständliche Produkte mit fairen Preisen auf den Markt zu bringen.
00:10:42: Und ich bin besonders stolz dass die Bank Nintych gerade eben erst ausgezeichnet wurde von der österreichischen Gesellschaft für Verbraucherstudien Das Schirokonto Produkt was wir haben im Bereich Preisleistung.
00:10:58: befragt und analysiert, wie die Schirokonten von uns bepreist werden.
00:11:04: Und wie transparent auch sie ausgewiesen sind.
00:11:08: Das freut uns ganz besonders weil wir hier tatsächlich sehr große Anstrengungen unternehmen damit unsere Produkte klar verständlich sind dass der Kunde und der Kunden auch weiß was er dafür bekommt und das er nicht so wie Sie gesagt haben sich da durch einen Haufen vom Papier durchwühlen müssen um eigentlich erst zu verstehen Was wird mir dann am Ende des Tages abgezogen, was muss ich bezahlen?
00:11:34: Also... Was bemerken Sie es der täglichen Praxis mann.
00:11:37: Wir haben auf das Gefühl dass die Menschen mit dem breiten Angebot an Anlagemöglichkeiten sich ein wenig schwer tun einen übenden Übersicht zu bewahren, was ja möglicherweise zur Verunsicherung führen kann.
00:11:49: Was tun sie damit das nicht passiert?
00:11:51: Also ganz generell Hier ist der Schlüssel für die Bevölkerung im Allgemeinen aus meiner Sicht die Finanzbildung.
00:11:58: Österreich ist gut in der Finanzbildung, das wird auch regelmäßig durch europäische Studien belegt allerdings nicht gut genug.
00:12:08: also man sieht man sieht auch in unseren Studien die wir durchführen dass ein Nachbesserungsbedarf besteht.
00:12:14: Das fängt in der Schule an aber das zieht sich durchaus durch das weitere Leben.
00:12:18: Man braucht eine Finanzbildung damit man eben so wie sie sagen die Finanzprodukte überhaupt erst einmal in der Breite kennenlernt, versteht und daraus auch ableitet?
00:12:28: was ist das geeignete Produkt für sich selbst.
00:12:32: Wir unterstützen diesen Auftrag diese Finanzbildung auf unterschiedlichen Formaten.
00:12:37: wir machen sehr viel natürlich auf unserer Webseite von unserem Blogs aber auch unseren Newsletterformaten.
00:12:43: das heißt wir versuchen auch Informationen an unsere Kundinnen, an unsere Kunden zu verteilen.
00:12:49: Weil uns ganz wichtig ist dass auch die Menschen verstehen welcher Produkte welche Vorteile für sie bieten.
00:12:56: Wenn Sie Ihren Kundinnen und Kunden mögliche Anlageformen offerieren wie unterscheiden Sie dazwischen eigenen und fremden Produkten?
00:13:06: oder gibt es Wertpapierprodukte die sich selber launchen oder auf den Markt bringen?
00:13:12: Die sich dann favorisieren?
00:13:14: Also ganz generell im Bereich Wertpapiere sind wir in beratungsfreien Geschäfte.
00:13:19: Das heißt, wir bieten unser Depot-Produkt an.
00:13:22: Wir haben große Anstrengungen unternommen damit sich die Kundin der Kunde auf unserer Website informiert und eine profundereigene Entscheidung treffen kann, in welches Finanzprodukt er investieren möchte.
00:13:33: Er muss allerdings diese Entscheidung selber treffen.
00:13:36: Das ist das eine.
00:13:38: Im
00:13:39: Versicherungsbereich speziell in der vorgebundenen Lebensversicherung arbeiten mit der Graweversicherung zusammen.
00:13:46: Das sind Fremdprodukte, die wir anbieten und da dementsprechend auch eine Beratung anbiten.
00:13:52: Was in den vergangenen Tagen immer wieder heftig diskutiert worden ist das Thema Anleihen.
00:13:59: Es war ja lange Zeit waren die Anleihenden Ladenhütter.
00:14:02: Jetzt steigen die Renditen.
00:14:05: Was aber auch heißt, dass die Risiken bei Staatsanleihen offenbar steigen?
00:14:10: Wie sehen Sie die Situation bei der Investition für durchschnittliche Anlegerinnen und Anlegern in Anleihen?
00:14:17: Also ganz generell vor einem Anleinkauf.
00:14:20: Ich kann hier und möchte auch keine Beratung dafür oder dagegen aussprechen.
00:14:26: Mein Rat wäre hier sich sehr gut zu informieren.
00:14:30: Staatsanleihen haben tatsächlich eine sehr bemerkungswerte Kursentwicklung in den letzten Wochen, letzten Monaten hingelegt.
00:14:39: Aber tatsächlich auch schon davor – es hat ja die Europäische Zentralbank lange Zeit interveniert und Anleihen tatsächlich selbst gekauft und damit auch selber zu Kurs-Entwicklungen beigetragen.
00:14:53: Nun ist es so dass zusätzlich das Thema Staatsschuldenkrise wieder auf den Tisch kommt.
00:14:59: einige europäische Staaten oder viele europäischen Staaten haben Probleme mit ihren Staatshaushalten und das ist das Ergebnis, das wir sehen.
00:15:08: Das kann eine attraktive Rondite bedeuten aber ich rate hier sich selbst ein profundes Bild zu machen sich gut zu informieren, bevor man in diese Anlageform investiert.
00:15:19: Weil wenn die Rondite Chancen steigen heißt das aber meistens auch, dass auch das Risiko etwas größer wird?
00:15:24: Richtig!
00:15:25: Also natürlich ist diesen höheren Ronditen steht immer ein höheres Risiko dagegen, dass der Markt offenbar einpreist und wovon der Markt offenbar ausgeht und deswegen sollte man sich da als Privatinvestor sehr sehr gut informieren.
00:15:40: Es ist nicht nur in Europa, dass einige Staaten wie Frankreich zum Beispiel vor größeren Schuldenproblem entstehen.
00:15:48: Auch die USA sind sehr stark verschuldet und auch die Ronditen für den US-Staatshandlein steigen im Bankwahn.
00:15:56: Also auch hier ist offenbar eine gewisse Nervosität zu bemerken.
00:16:01: Absolut!
00:16:02: Persönlich natürlich denke ich völlig zurecht.
00:16:06: Ausrufende Staatsbudgets in der Form haben wir so noch nie beobachtet, eine dermaßen Ausweitung von Stadtschulden.
00:16:20: Man fragt sich wie das ausgeht?
00:16:22: Dazu gibt es auch wenig Erfahrungswerte vor allem wenn es für systemrelevante Spieler wie die USA betrifft bei den US Arbeit Den Anlageprodukten.
00:16:30: dort kommt natürlich zusätzlich noch das Währungsrisiko dazu, dass wiederum berühlt ist auch von den Staatshaushalten.
00:16:38: Also doppelte Vorsicht.
00:16:39: Kommen wir vielleicht zurück zu der privaten Vorsorge?
00:16:43: Sie haben Frauen angesprochen die deutlich weniger zur Seite liegen können was wenig verwundert weil im Durchschnitt Frauen weniger als Männer verdienen aus unterschiedlichsten Gründen ob das Teilzeitarbeit ist oder einfach wenn sie tatsächlich weniger verdienen Auch bei Vollzeit.
00:17:00: Was raten Sie Frauen beim Anlegen, damit sie vielleicht am Ende ihres Erwerbslebens mehr Vermögen auf der Seite haben?
00:17:10: Ja also das sind ganz viele Dinge die da zusammenspielen.
00:17:13: Einige davon haben sich angesprochen.
00:17:16: natürlich ist es die berühmte, vor allem die beruhmte Erwerbslücke, die vielen Frauen fehlt, vor allen Dingen durch Kinderbetreuungszeiten aber auch durch andere Faktoren.
00:17:27: Das heißt, hier wäre natürlich zu alle erst anzusetzen.
00:17:30: Zu versuchen diese Erwerbslücke gar nicht erst entstehen zu lassen bzw.
00:17:34: diese so gering wie möglich zu halten.
00:17:37: und das andere was wir schon gesagt haben ist natürlich ganz stark die Finanzbildung.
00:17:43: auch hier zeigen unsere eigenen Umfragen aber auch Untersuchungen der Europäischen Zentralbank dass Frauen in der Finanzbildung deutlich hinter den Kenntnissen der Männer liegen.
00:17:57: Frauen sind doch ganz generell laut Umfragen Risiko-Aversa, das heißt sie trauen sich auch weniger zu in andere Anlageformen zu investieren.
00:18:07: und das heißt für mich ist der Schlüssel ganz generel für die Gesellschaft hier anzusetzen weil was interessant ist, was auch andere Studien zeigen ist wenn sich Frauen erst einmal zutrauen zu investiert sind sie tatsächlich nachgewiesenermaßen auch diejenigen die die besseren Renditen einfahren.
00:18:25: Das heißt, mein Wunsch ist für die Gesellschaft das Schlüssel und die Finanzbildung.
00:18:31: Und dann hilft es der gesamten Gesellschaft aus meiner Sicht wenn Frauen auch höhere Runditen erwirtschaften – für sich aber auch ihre Familien!
00:18:40: Jetzt kommen wir zurück zum Weltspardag und zur Weltsparwoche.
00:18:43: Das ist auch für Eltern und Großeltern ein Thema, wie können sie für ihre Kinder- und Enkelkinder vorsorgen?
00:18:51: Was würden Sie raten?
00:18:53: Wie soll man davorgehen, dass die Kinder oder Enkelkind dann mit achtzehn oder zwanzig einen Staat vermögen haben?
00:19:00: Was sollte man da berücksichtigen?
00:19:03: Wenn ich einen Wunsch aussehen darf an die Politik, wir finden ganz großartig die Initiative zu diesem Zukunftsdebot.
00:19:10: Das wäre natürlich großartigt auch um die Möglichkeit zu bieten tatsächlich auch neben klassischen Sparprodukten auch Wertpapierprodukte zu ermöglichen und damit auch wirklich seinem Wohlstandsgewinn für eine zukünftige Generation zu sorgen also das mal vorangestellt.
00:19:27: Natürlich ist doch hier wieder der Umgang ganz generell mit Geld.
00:19:30: soll dem Vordergrund stehen der verantwortungsvolle Umgang mit Geld.
00:19:36: Ganz generell auch das Zurückstellen von Konsumwünschen und des Konsumverhaltens.
00:19:44: sparen passiert nicht von alleine.
00:19:45: oder wenn die Großeltern für einen sparen, ich denke es ist ein Schlüssel, wenn die Kinder auch spielerisch oder durch die Erziehung mitbekommen dass es auch Ausgabenseitig passieren muss und dass man sich nicht jede Ausgabe leisten möchte, wenn der Impuls da ist oder wenn der Wunsch da ist sondern dass man den hinteranstellt Denn nur so kann Vermögensaufbau letztlich passieren.
00:20:04: Und ich denke auf Ihre Frage, das ist der Schlüssel aus meiner Sicht, den man Kindern im jungen Jahr noch vermitteln kann und dafür ist es genau genommen in Wahrheit ja nie zu spät.
00:20:13: Gibt es ein Argument dieses Deboot?
00:20:15: Dass der Bundeskanzler Stocker vorgeschlagen hat sei wie ein Produkt für Reiche, würden Sie das auch so sehen?
00:20:21: Naja, so kann man das nicht sagen weil letztlich liegt es ja schon in der eigenen Verantwortung was ich spare... auch sparen möchte, das sind höchst individuelle Entscheidungen die man der Staat nicht abnehmen kann und auch nicht soll.
00:20:36: Es kann ich die Allgemeinheit dafür sorgen dass für jeden ein gewisser Betrag garantiert angespart wird.
00:20:42: Das heißt letztlich stellt der Staat hier so ist mein Verständnis eine Möglichkeit da die auch steuer günstig begünstigt sein soll und damit einen Anreiz schaffen soll und das ganze soweit ich verstehe mit Obergrenzen auch gedeckelt.
00:20:56: Und damit ist auch das Argument nicht zutreffend, dass es nur für Eicherer ist.
00:21:00: Weil es ist ja limitiert mit einer Obergrenze.
00:21:04: Kommen wir noch zur Bank, die noch eine sehr junge Bank ist seit sechs Jahren existiert.
00:21:12: Viele Banken reduzieren ihre Filialen aus Kostengründen oder weil sie einfach nicht mehr so stark genutzt werden.
00:21:19: Bank Nr.
00:21:20: Neunzig ist eine expansive Bank.
00:21:22: Wie sind die Filialentwickeln bei Ihnen eigentlich?
00:21:25: Ja, also wir sind unser Claim ist immer da wenn du uns brauchst.
00:21:29: Das bedeutet dass wir unsere Bankdienstleistungen an allen Standorten der österreichischen Post anbieten.
00:21:35: das sind ca.
00:21:36: tausend siebenhundert Geschäftsstellen.
00:21:38: Wenn ich die Postpartner mitrechne wo man vor allem Transaktionen im Zahlungsverkehr tätigen kann ansonsten finden unsere Produkte können Sie unsere Produkten in Anspruch nehmen.
00:21:48: in allen drei hundert zwanzig postfilialen der Österreichischen Post Und in der Zeit von hierher haben wir Bankberater beschäftigt, die tatsächlich auch für beratungsintensivere Produkte bzw.
00:22:01: für Finanzierungsprodukte zur Verfügung stehen.
00:22:05: und sie haben es angesprochen, wir expandieren nicht.
00:22:09: bei allen diesen Nr.
00:22:10: ninety Standorten haben wir tatsächlich einen Mitarbeiter aus der Bank sitzen.
00:22:15: das heißt wir sind gerade im Aufbau.
00:22:18: ganz konkret auch in Oberösterreich suchen wir tatsächlich Bankberator vor Ort in einigen Filialen.
00:22:26: Und wir wollen vor Ort sein, präsent sein bei der Bevölkerung.
00:22:31: Herr Hoheneck, vielen herzlichen Dank, dass Sie heute bei uns im Studio zu Gast waren.
00:22:35: Danke für die Informationen zum Weltsparteiger und zum Sparen.
00:22:38: Beine meine sehr verehrten Damen und Herren bedanke ich mich sehr herzlich, dass sie wieder beim Podcast Geld & Leben dabei waren!
00:22:45: Ich freue mich schon wenn Sie uns auch beim nächsten Mal wieder Gesellschaftslasten auf Wiederschauen.
00:22:50: Auf Wiedersehen.
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